Kirche

Kirchgemeinde Stralendorf-Wittenförden
Die Kirchengemeinde Stralendorf-Wittenförden umfasst das Kirchdorf Wittenförden, mit den Ortschaften Klein Rogahn, Hof Wandrum und Neu Wandrum sowie das Kirchdorf Stralendorf mit den Ortschaften Groß Rogahn, Walsmühlen und Zülow. Rund 800 Gemeindeglieder gehören dazu. Seit dem Sommer 2012 sind Stralendorf und Wittenförden eine vereinigte Kirchengemeinde mit einem gemeinsamen Kirchengemeinderat. Stralendorf gehörte zuvor zur Kirchengemeinde Parum. Wittenförden war vorher mit Schwerin/Neumühle verbunden.

Gottesdienst

jeden 1. und 3. Sonntag im Monat um 10:00 Uhr in Stralendorf
jeden 2. und 4. Sonntag im Monat um 10.00 Uhr in Wittenförden
sowie an Feiertagen

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Kirche Wittenförden

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Nach Gründung durch das Schweriner Domkapitel wird der erste Kirchbau 1217 errichtet. 1473 kommt die größte der drei Glocken in den hölzernen Turm (dieses unser ältestes Stück ist heute noch in Aktion). Von 1853 – 1855 entsteht die große neugotische Kirche, deren Turm durch Blitzschlag zweimal zerstört, zuletzt brennt der Turm im Jahr 1969 ab. Erst 1999 erhielt der Turm  die jetzige achteckige Pyramidenspitze.
Der Innenraum der Kirche wird bis 1979 völlig umgestaltet. Durch Teilung des Raumes verblieb im östlichen Teil des Kirchenschiffes der Chor mit dem Gottesdienstraum. Im westlichen Teil entstand eine Pfarrwohnung. Diese Räumlichkeiten werden heute für die Gemeindearbeit genutzt, denn die Pfarrwohnung befindet sich seit 2005 wieder im alten Pfarrhaus.

Kirche Stralendorf

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Das Kirchspiel Stralendorf wird 1345 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Über den Vorgängerbau der heutigen Kirche ist wenig bekannt. Der Beginn des Kirchenbaus dürfte aber in der Mitte des 14. Jh. liegen. Vormals gehörte ein Holzturm an der Westseite zur Kirche, der 1638 in den Auseinandersetzungen des 30-jährigen Krieges zusammen mit Kirche und Pfarrhaus ein Opfer der Flammen wurde. Vermutlich aus Geldmangel wurde beim Kirchenneubau 1646/47 auf einen Turm verzichtet. Die Glocken fanden ihren Platz im beigestellten Glockenstuhl aus Eichenholz.

In neuerer Zeit wurde das Innere der Kirche umfangreich neugestaltet. So wurde unter anderem durch eine verglaste Querwand unter der Orgelempore ein Gemeinderaum (Winterkirche) geschaffen. Auch wurde das feste Kirchengestühl entfernt und durch bewegliche Stuhlreihen ersetzt, um eine flexible Raumnutzung des Kirchenschiffes zu ermöglichen.

Neben der Kirche befindet sich ein Mausoleum (die Grabkapelle der Familie von Schack). Die Kapelle ist ein Neugotischer Bau in dem u.a. der Graf Adolf Friedrich von Schack (1815-1894) beigesetzt wurde.